Warum Du unbedingt mal die Hand zum Zähneputzen wechseln solltest!

Routinenwechsel und neue Datenautobahnen

Eingefahrene Wege verlassen!

"Es muss sich unbedingt etwas ändern!" Wie oft hast Du das schon gesagt? Dein Leidensdruck bringt Dich dazu, Dir diese Veränderungen sehnlichst herbei zu wünschen. Doch meistens merkst Du schnell, dass es gar nicht so einfach ist Routinen und Muster zu durchbrechen. Damit Veränderungen sich etablieren können, müssen sie aber durchbrochen und das Gehirn mit neuen Daten versorgt werden - siehe das Zähneputzen :-) Oft genug bleibt es deshalb nur bei diesem Gedanken und er verpufft, wie Dein Vorhaben! Dabei ist es gar nicht so schwer, Veränderungen zu etablieren. Es fordert allerdings u. a. ein anderes Denken, Überwindung, Disziplin und vor allem das TUN. 


Neue Erfahrungen machen

Wie heißt es so schön: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Oder, dass wir alle der "Macht der Gewohnheit" erliegen. Ja, weil schlussendlich im Gehirn sich die immer gleichen Programme, Muster, Gewohnheiten und Rituale abspulen. Das ist auch gut so, denn sie geben uns ein Stück Sicherheit. Doch hemmen sie uns natürlich dann, wenn wir etwas verändern wollen. Aus dieser Sicherheit auszusteigen, erfordert einen festen Willen, Mut, den inneren Schweinehund in Schach zu halten und vor allem Gewohnheiten zu durchbrechen. Denn ohne, dass Du neue Erfahrungen machst, sind Veränderungen leider nur von kurzer Dauer. Dafür ist sind die Wege alter Muster im Gehirn viel zu breit. Man weiß, dass Veränderungen neue Erfahrungen und neue Wege im Gehirn benötigen, damit sich die gewünschten Veränderungen wirklich einstellen. Das Zauberwort, damit Du nicht in alte Verhaltensmuster zurückfällst heißt: Dranbleiben und dem Neuen unbedingt weiter Futter geben !

Einmal Mal ist kein Mal

Okay, nehmen wir mal an, dass Du Dich zu etwas überwunden hast und mega stolz darüber bist. Super, geschafft! Ab jetzt mache ich es immer so! Doch schnell fühlt sich alles wie immer an und die Freude über Deinen Erfolg spürst Du nur noch wenig. Was ist passiert? Einmal etwas zu überwinden reicht nicht, ein für alle Mal eine Veränderung herbei zu führen. Dazu ist Dein Programm zu alt und die Schaltkreise im Gehirn nicht automatisch verändert. Damit sich neue ergeben, braucht das Gehirn Wiederholungen und immer wieder neue Informationen. Aufgrund nur einer neuen Erfahrung werden die neuronalen Schaltkreise mit der Zeit wieder zurückgebildet und sterben ab,als hätte es Deine neue Erfahrung nie gegeben. lernst Du aber täglich weiter und bleibst dran, erschaffst Du Dir sukzessive genau die Veränderungen, die Du Dir wünscht. Alte Programme zu überschreiben ist

sehr aufwändig. Du kannst aber neue erschaffen, in dem Du etwas anders machst. Fange am besten gleich damit an!

Erfahrungen und Gefühle

Jedes neue Lernen erzeugt viele neue synaptische Verbindungen. Das funktioniert schon beim Lesen eines neuen Buches, denn damit werden sie sogar verdoppelt. Werden neue Inhalte und das, was du neu gelernt hast nicht immer wieder durchgegangen, sterben diese neuen Schaltkreise innerhalb kürzester Zeit wieder ab. Sobald Du neues Wissen und Verhalten anwendest, machst du neue Erfahrungen. Sind diese neuen Erfahrungen im Gehirn richtig eingeordnet, entstehen chemische Verbindungen und erzeugen neue Gefühle. Wenn die gewonnenen neuen Informationen umgesetzt und angewendet werden, das Denken und Handeln angepasst und Geist und Körper zusammenarbeiten - dann entstehen neuen Erfahrungen. Das reichert die Schaltkreise im Gehirn an und erzeugt neue Gefühle. Dem gehen chemische Prozesse im Gehirn voraus um das, was Du bereits verstanden hast, neue Signale zu geben. Das ist der Grundstein für nachhaltige Veränderungen. Und jetzt Du!


(Quelle und Inspiration: Dr. Joe Dispenza, Dezember 2016)