Was ich aus meinen schmerzhaftesten Erfahrungen gelernt habe

Was ich aus schmerzhaftesten Erfahrungen gelernt habe

Als schüchterner Mensch kann ich auf so einige besonders schmerzhafte Erfahrungen aus meinem Leben zurückblicken. An einige Erlebnisse muss ich noch immer denken und manche Szenen habe ich auch heute noch direkt vor Augen: 

Dass ich im Alter von 5 Jahren, in der Hauptrolle, als Maria im Krippenspiel, die Aufführung sprengte, weil ich in Tränen ausbrach und nicht weiterspielen konnte. 

 

Oder, dass ich meiner Schwester peinlich war, weil ich das kleine Wörtchen „danke“ zu ihrer Schwiegermutter nicht über die Lippen bringen konnte. Immerhin durfte ich mitkommen, obgleich ich nicht direkt eingeladen war. Ich hatte mich wohlgefühlt und genossen in diesem Kreis sein zu dürfen. Doch "danke" blieb mir irgendwie im Halse stecken. Meine Schwester fand das unmöglich und machte mich danach so richtig „zur Schnecke“.

 

Aber auch, als ich einer Freundin nicht sagen konnte, dass ich sie verabschieden wollte. Denn ich quälte mich nur noch, müde und kaputt durch unser Gespräch. Doch sie hatte unglaubliches Sitzfleisch und übersah und überhörte alle meine Signale. Erst, als ich lernte Nein zu sagen und meine Grenzen zu ziehen, veränderte sich so etwas. Denn noch mal, ist mir das nicht passiert. Weder mit ihr, noch mit jemand anderem.

Wie oft ich mich verbogen hatte ...

  • Wie oft ich JA statt Nein gesagt habe, nur weil ich dachte, dass ich dadurch lieber gemocht werde.
  • Wie oft ich mich lieber angepasst habe und zu denen gehörte, die als „sehr lieb“ bezeichnet wurden.
  • Wie oft ich meinte, dass mein Gegenüber doch wissen müsste, was ich gerade brauche, weil ich mich nicht getraut hatte, genau das zu äußern.
  • Wie oft ich meine Bedürfnisse nicht klar sagen konnte und deshalb einfach über sie hinweg gegangen bin.

Oder auch, wie sehr mir Autoritätspersonen früher Angst machten: Zum Beispiel meine Chefs oder noch hochrangiger, Geschäftsführer, Vorstände und war es sonst noch in den oberen Etagen so gibt. Chefs zu widersprechen, wenn sie ungerecht waren, oder eben auch nicht Recht hatten – undenkbar, das ich in jungen Jahren mich geradegemacht hätte.

Danke, dass ich all diese Erfahrungen machen durfte!

Es gab für mich nicht DEN einen Zeitpunkt, an dem ich das Ruder herumriss und selbstbewusster wurde. Das war ein ganz schön langer Prozess. Oft sehr schmerzhaft. Aber sooo lohnenswert! Gott sei Dank! Denn durch den Leidensdruck, den ich hatte, entstand mein Veränderungswille. Ungefähr mit Mitte zwanzig habe ich meinen Motor in Gang gesetzt. Stück für Stück habe ich eine Herausforderung nach der anderen mir vorgenommen. 

 

Manchmal schien es, als würde ich über neue negative Erfahrungen und Rückschläge nicht mehr weiter können. Doch in mir steckt eine Kämpfernatur. Astrologen würden vielleicht sagen: „Typisch, ein Widder eben!“

Nie mehr schüchtern? Nicht immer, aber immer öfter …

Wenn ich mich heute als schüchtern oute, ernte ich bei den meisten Leuten Erstaunen. Ich fühle mich teilweise so stark, dass ich anderen in die „Bresche“ springe, wenn sie sich nicht trauen. Und eine gewisse Hartnäckigkeit hat sich breitgemacht, wenn es darum geht, wie ich mir meine Wünsche erfüllen kann.

 

Als ich im Oktober 2016 ein Positionierungsseminar in Berlin besuchte, wurde immer klarer, dass ich insbesondere Frauen unterstützen wollte. Frauen haben es m. E. sowieso schwerer sich durchzusetzen. Das mag noch immer an den Erziehungsmethoden liegen. Und beruflich stehen sie den meisten Männern immer noch nach. Wenn sie dann noch schüchtern sind, so wie ich es war, ist das für sie doppelt schwer. 

 

Heute kann ich das, was ich alles gelernt habe, inklusive toller Coaching-Methoden anderen weitergeben und sie stark machen. Meine Kundinnen lieben meine Art und die damit verbundene Dynamik: "Butter bei die Fische!"

 

Und jetzt Du! Hol Dir Dein gratis Gespräch. Lass uns sprechen und miteinander austauschen. Ich freu mich auf Dich!