Vorstellungsgespräche - auch als Schüchterne souverän meistern

Vorstellungsgespräch - als Schüchterne souverän meistern

Vorstellungsgespräche können für Dich als Schüchterne eine ziemliche Herausforderung sein. Können, müssen

es aber nicht.

 

Dazu brauchen wir das Rad nicht neu erfinden, aber ein paar wichtige Strategien kann ich Dir mit auf den Weg geben. Da selbst schüchtern, stand ich natürlich auch vor so einigen Herausforderungen. Doch ich habe viel aus den einzelnen Gesprächen mitgenommen und den Ablauf bzw. die Vorbereitung auf solche Gespräche sind für Dich, als schüchterner Mensch, sehr hilfreich. Das habe ich hier mal zusammen gefasst.

Keine Angst vor Blickkontakt

Als schüchterner Mensch ist das mit dem Blickkontakt so eine Sache. Daran erinnere ich mich heute noch, als der Mann einer Freundin vor Jahren mal zu mir sagte, dass ich es ihn irritiere, wenn ich ihn nicht anschaue. Also beobachte Dich, wann Du anfängst Blicken auszuweichen. Überwinde Dich, gehe ein bisschen spielerisch vor und fange an, Dein Gegenüber zu studieren. Welche Augenfarbe haben die Augen er/sie? Du wirst sehen, was Dir alles auffällt. 

 

Ich stellte nach einer Weile fest, dass ich das mit dem Blickkontakt sogar oft besser beherrschte, als mein Gegenüber. Doch Vorsicht: Bitte nie jemanden permanent anstarren! Das kommt natürlich auch nicht gut an.

Spreche von Dir selbst

Spreche von „Dir“ selbst. Viele Menschen sprechen sehr allgemein, durch das das „man“, was sie anstelle des „ich“ benutzen. Willst Du aber selbstbewusst rüberkommen, macht das einen deutlich besseren Eindruck, wenn Du von Dir,

also mit „ich“ sprichst.

 

Vorgesetzte wollen Dich und Deine Meinung kennen lernen. Sie mögen, wenn jemand selbstbewusst sein Statement abgibt. Das ist ein bisschen Übungssache. Doch Du kannst schon gleich heute damit anfangen, wachsam dafür zu werden, wann Du wieder in das allgemeine "man" abdriftest. Ab und zu ist ein "man" aber wirklich okay, finde ich.

Wie ist Deine Stimme?

Wie ist Deine Stimme? Wird sie leiser, wenn Du Dich unsicher fühlst? Deine Stimme muss nicht sehr laut sein, jedoch macht es keinen guten Eindruck, wenn Dein Gegenüber angestrengt lauschen oder nachfragen muss. Am besten, Du stellst Dich vor den Spiegel und übst das. Oder Du übst ein solches Gespräch mit jemand Vertrautem aus Deinem Umfeld.

 

Auch wichtig: Wie spricht Du mit Dir selbst. Baust du Dich auf? Oder herrscht Deine innere Stimme Dich an? Machst

Du Dir selbst Druck? 

Farben und Accessoires

Wie wohl fühlst Du Dich in Deiner Kleidung? Versuche herauszubekommen, wie der Dresscode des Unternehmens ist,

bei dem Du Dich vorstellst. Das kann Dir über die Webseite gelingen, oder auch, dass Du einmal nachfragst, wie man

es dort gerne hätte. Denn wenn du, wie man so schön sagt „overdressed“ bist, kann Dich das stressen und Du fühlst

Dich schon aus diesem Grund total unwohl. 

 

Auch die Farben spielen eine Rolle. Sei nicht die graue Maus. Aber zu kräftigen Farben gehört meist auch die

entsprechende Persönlichkeit. Womit kannst du Dich als Person positiv unterstreichen? Schon Kleinigkeiten, wie ein

schickes Accsessoir kann Deine Persönlichkeit unterstreichen.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete!

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete! Wie gut hast Du die Anzeige studiert? Oder auch die Webseite der Firma.

Meist werden Ansprechpartner erwähnt, die Du nach speziellen Firmendetaills fragen kannst. Du darfst auch Notizen mitnehmen! Notizen helfen Dir, den roten Faden im Gespräch zu behalten und können Dir Sicherheit geben. Ich habe

die Erfahrung machen können, dass sie immer einen guten Eindruck gemacht haben.

 

Sollte es noch immer die Frage nach den Stärken oder Schwächen geben, überlege Dir im Vorwege gut, wie eine geschickte, Dich nicht schwächende Antwort ausfallen könnte. Denn es ist keine Schwäche, dass Du schüchtern bist. Schüchternheit ist keine Krankheit, sondern eine Eigenschaft, die man in die Wiege gelegt bekommen hat. Du kannst

sie aber überwinden. Was Dich im Vorwege entstressen und entspannen kann, ist die Wingwave-Musik. Diese

kannst Du Dir auf Dein Handy laden und hast sie somit immer dabei. Es ist wirklich easy, denn die Musik kannst Du jederzeit hören.

Was auch immer kommt: Steh zu Dir!

Das Wichtigste an dieser Stelle, dass DU zu Deinen Fehlern, Macken und Schwächen stehen kannst. Dein Gegenüber studiert sozusagen das Gesamtpaket. Denn wenn Du nicht voll und ganz hinter Dir und Deinem Können stehst, merken das auch andere. Die Krux ist, dass wenn Du es schon nicht tust, werden sie es auch nicht tun. 

 

Wenn du bis hierher gelesen hast und denkst, dass Du das ja alles kennst - wunderbar, dann wünsche ich Dir viel Erfolg!

Falls Dir aber aufgefallen ist, dass es an manchen Stellen hapert, bin ich in diesen Fall für Dich da. Denn das ist ein Teil meines Trainings. Wir gehen gemäß meines Mottos: "Butter bei die Fische" an genau das heran, was Dich blockiert. Alles, was Du brauchst, bekommst Du aus meinem Programm

 

Und jetzt Du!