Schüchtern - warum das ein Grund aber kein Hindernis ist

Schüchtern - warum das ein Grund aber kein Hindernis ist

Schüchternheit wird einem in die Wiege gelegt. So wie mir selbst und oft genug hat sie mich behindert. Ich habe alles dafür getan, dass ich damit nicht auffalle. In jungen Jahren ist mir das nicht gelungen. Doch einige Menschen in meinem Umfeld, aber auch eine Therapie haben mir geholfen einige Blockaden Stück für Stück zu überwinden.

 

Seinerzeit gab es längst nicht diese Möglichkeiten wie heute und auch noch kein Coaching. Aber einige Hinweise meiner Freunde oder Bekannten und die Therapie waren wichtige „Stellschrauben“. Denn sich immer hinter seiner Schüchternheit zu verstecken, ist ja wirklich keine Option.

 

Vor allem diese Gedanken haben dazu beigetragen, meine Schüchternheit Step by Step abzulegen:

 

• Wie viel Macht räumst Du anderen damit ein, Dein Leben mitzubestimmen?

• Wie wichtig ist Dir das Urteil anderer?

• Wie sehr stehst Du zu Dir selbst? 

• Wie gut kannst Du Dich auch als schüchterner Mensch annehmen?

 

So bekam ich z. B. mal einen dezenten Hinweis von dem Mann einer Freundin, dass es ihn total irritiere, wenn ich ihn beim Sprechen nicht anschaue. Ich scheute den Blickkontakt und dachte immer, dass ich mich am liebsten verstecken wollte, damit andere meine Schüchternheit nicht entdecken.

Was tun, wenn's gerade auf den Blickkontakt ankommt?

Im Job und bei Vorstellungsgesprächen konnte ich mich meistens einigermaßen zusammenreißen. Doch die Frage: „Wenn Du nicht überzeugt von Dir und Deinem Können bist, wie willst Du andere dann überzeugen?“ hat mir weitergeholfen mehr zu mir zu stehen. Denn wenn Du überzeugt von Dir selbst bist, dann kannst Du das auch selbstsicher im Vorstellungsgespräch rüberbringen und Dich besser "verkaufen".

 

Ich habe z. B. überwunden einem Blickkontakt auszuweichen, in dem ich das ein wenig spielerisch angegangen bin:

 

Wie lange schaffe ich das, wie lange der andere?

Oder, ich habe den Blickkontakt damit verbunden, in dem ich ergründete, welche Augenfarbe jemand hat.

Ich fing an, Gesichter regelrecht zu studieren. Das hat sich ausgewirkt. 

 

Langsam verlor ich meine Scheu und Angst und es fing an, mir Spaß zu machen. Dadurch konnte ich feststellen, dass ich

mit dieser Angst nicht allein war. Es gibt nämlich ganz schön viele Menschen, die, wie ich seinerzeit, einem Blickkontakt ausweichen oder nicht standhalten können oder mögen.

Erkenntnisse über mich selbst haben mich wachsen lassen

Mit jeder neuen Erkenntnis ist schlussendlich auch mein Mut gewachsen. Ich konnte meine Herausforderungen ein um das andere Mal meistern und bin sehr daran gewachsen. Wer jetzt aber glaubt, ich sei zwar nicht mehr schüchtern, der irrt! Denn nach Außen überrasche ich andere mit meiner Aussage. Doch in mir sieht es trotzdem anders aus.

 

Die Herausforderungen gibt es immer noch, nur sind sie heute gewachsen. Also immer noch ein Grund für mich, aber

kein Hindernis. Denn jeder Mensch, wächst mit seinen Aufgaben.

 

Wo liegen Deine Blockaden, Deine Herausforderungen?

Womit fühlst Du Dich immer wieder unwohl?

Womit schränkst Du Dich ein, hältst Dich zurück?

Was lässt Du Zugunsten Deiner Schüchternheit nicht wachsen?

 

Vielleicht hast Du in einigen Bereichen schon dazugelernt, doch beruflich könntest Du Dich noch viel mehr zeigen? Was immer es sein mag, die Art meines Coachings kann Dich wirklich weiterbringen. Ich bestärke Dich darin, Dinge zu schaffen, die Du Dir nicht unbedingt zugetraut hättest. Die Überwindung ist letztlich der Schlüssel zu Deinem Glück. Du brauchst also nur noch das passende Schloss zu finden! Ich helfe Dir dabei.

 

Und jetzt Du!